Was passierte nach der Insolvenz von Selecthaus ?

Nach Bekanntwerden der Insolvenz von Selecthaus kamen schnell Vorschläge auf, wie es weitergehen soll. Der Insolvenzverwalter bzw. Selecthaus selbst hatte zwei Namen im Köcher, die allen Hausbauern vorgeschlagen wurden. 

Zum einen war das Keitel Haus, die uns auch kurze Zeit später, nach dem ersten Kontakt mit dem Insolvenzverwalter, angerufen haben. Ein gutes Gefühl hatten wir dort von Beginn an nicht, denn wir hätten sozusagen von 0 starten müssen. Das hat sich dann gleich zerschlagen 

Dann war da noch E….. ( Firmenname aus rechtlichen Gründen unkenntlich gemacht, bei Interesse bitte melden ), diese uns bisher unbekannte Firma, die sowieso das Haus für Selecthaus gebaut hätte. Das haben wir aber erst im Nachgang erfahren. Der Hauptsitz der Firma ist in Polen, die Zweigstelle ist in Frankfurt ( Oder ). Wir hatten bereits seit Anfang Mai mit denen Kontakt, wenn man das Kontakt nennen kann. Die Kommunikation war für uns äußerst schwierig, da augenscheinlich nur die Inhaber und seine Tochter gutes Deutsch können. Immer wieder haben wir versucht, dort die Geschäftsführer zu erreichen, leider meist ohne Erfolg. 

Unser Berater, der ja bekanntlich das sinkende Schiff Selecthaus rechtzeitig verlassen hat und nun für E….. ( Firmenname aus rechtlichen Gründen unkenntlich gemacht, bei Interesse bitte melden ) Häuser verkauft, hat sich immer wieder eingeschaltet und versucht etwas zu erreichen. 

Wir haben von Seiten des Insolvenzverwalters bzw. auch unseres Beraters gehört, dass E….. ( Firmenname aus rechtlichen Gründen unkenntlich gemacht, bei Interesse bitte melden ) für unser Bauprojekt das grüne Licht erhalten hat. Das bedeutet, dass wir von der Gewinnberechnung her in einem guten Bereich liegen ( da wir mit Keller bauen ) und uns ein Angebot erstellt wird, dass auf Grundlage des Selecthaus-Angebots läge. Unser Berater hatte in einem Gespräch sogar erwähnt, dass wir bei E….. ( Firmenname aus rechtlichen Gründen unkenntlich gemacht, bei Interesse bitte melden ) kein Geld verlieren werden. Zitat:“Das wurde mit denen so vereinbart“. 

Nachdem aber bekannt wurde dass Herr Bitsch ( ehemaliger „Geschäftsführer“ von Selecthaus ) diese Berechnungen erstellt hatte und die Gewinnprognose doch nicht so rosig aussah, hat man schnell die Aussage revidiert und gesagt, dass man versuche an das Angebot von Selecthaus heranzukommen. 

Als wir dann Mitte Mai erfahren haben, dass der fiktive Geschäftsführer von Selecthaus ( auf dem Papier war es ein anderer ) Herr Bitsch für E….. ( Firmenname aus rechtlichen Gründen unkenntlich gemacht, bei Interesse bitte melden ) das Angebot ausarbeitet, fielen wir fast aus allen Wolken. Wie konnte man sich auf diese Person stützen und eine Kalkulation in diese Hände geben, die kurz davor erst eine Firma versenkt hatte ?

Stand heute 11.06.2017 haben wir von E….. ( Firmenname aus rechtlichen Gründen unkenntlich gemacht, bei Interesse bitte melden ) weder was gehört noch einen Rückruf erhalten. Einige andere Hausbauer haben Angebote erhalten. Diese lagen aber weit weg von dem was uns eigentlich „versprochen“ wurde. Wir haben uns daher entschieden nicht mit E….. ( Firmenname aus rechtlichen Gründen unkenntlich gemacht, bei Interesse bitte melden ) zu bauen. Zur Unterstützung dieser Entscheidung findet sich unten ein Auszug des Geschäftsberichts der für uns sehr vielsagend ist. 

Wir haben diesen Entschluss am 01.07.2017 an E….. ( Firmenname aus rechtlichen Gründen unkenntlich gemacht, bei Interesse bitte melden ) mitgeteilt, da wir unsere Kräfte bündeln und uns auf das wesentliche, nämlich den Hausbau konzentrieren müssen.

 

Dieser Bericht spiegelt unsere subjektive Erfahrungswerte wider und diese Erfahrungen können bei anderen interessierten Hausbauern abweichen. Wir übernehmen keine Haftung für etwaige Fehleinschätzungen.

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